Ein breites Bündnis in Deutschland

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Gemeinsam stark: Der VCD engagiert sich für eine Änderung der Straßenverkehrsordnung in Deutschland, weshalb er auch die Europäische Bürgerinitiative (EBI) »30 km/h - macht die Straßen lebenswert!« unterstützt hat (abgelaufen am 14.11.2013, Infos unter de.30kmh.eu). Nach Abschluss der EBI haben die deutschen Partner beschlossen, weiterhin als »Netzwerk Tempo 30« zusammen zu arbeiten und sich gemeinsam für sinnvolle rechtliche Regelungen einzusetzen.

Das sagen unsere Partner

Nachstehende Expertinnen, Wissenschaftler, Organisationen und Kommunen unterstützen die Forderung nach Tempo 30 als Basisgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften. Sie setzen sich dafür ein, dass unsere Städte und Gemeinden sicherer und lebenswerter werden:

  • Ulrich Holefleisch

    »Meine These: Mit keiner anderen Maßnahme, einem vergleichbaren Finanzaufwand und derselben Umsetzungs-Geschwindigkeit sind die Ziele des Klimaschutzes, der Verkehrssicherheit und des Gesundheitsschutz (Unfall-Personenschäden, Feinstaub, Lärm, Stickoxide...) belegbar so effektiv umzusetzen wie mit der Senkung der Regelgeschwindigkeit auf 30km/h«

  • WiBe

    »Der Wissenschaftliche Beirat empfiehlt, innerorts Straßen so zu gestalten, dass sie mit Geschwindigkeiten bis 30 km/h sicher und angenehm zu befahren sind. Gemeinsam mit Ländern, Städten und Gemeinden soll Tempo 30 als innerstädtische Regelgeschwindigkeit umgesetzt werden.«

  • Bernhard Schlag

    »Kommentare wie, Autofahrer machen bei Tempo 30 mehr Fehler, weil sie sich langweilen, würde ich nicht mal einem Erstsemester durchgehen lassen. Unterforderung kann auf langen, monotonen Autobahnstrecken auftreten. Höhere Geschwindigkeit hilft auch hier nicht. Innerorts ist geteilte, selektive Aufmerksamkeit gefordert und die verbessert sich bei Tempo 30 deutlich.«

  • Claudia Neumann

    »Wenn man die selbstständige Mobilität von Kindern fördern möchte und auch einfordert, kommt man mit Verkehrserziehung und Schülerlotsen nicht weit.
    Nicht die Kinder sollten sich an den Straßenverkehr anpassen müssen, sondern die Autofahrer an die Kinder –Tempo 30 würde hier ein erstes wichtiges Signal geben!«

  • Bernhard Herzog-Schlagk

    »Dreißig Jahre nach unserer ersten Tempo 30 - Kampagne hat das Thema leider oft noch Stammtischniveau. Dabei gibt es kaum ein anderes Mobilitätsthema, bei dem es so eindeutig und so positiv um Menschenleben, Gesunderhaltung, Lebensqualität und Umweltschutz geht. Deshalb sollten wir es alle anpacken, im Freundeskreis, bei Bekannten und Verwandten.«

  • Albert Herresthal

    »Tempo 30 innerorts war beim vivavelo Kongress der Fahrradbranche eine zentrale Forderung der Abschlusserklärung. Durch die Reduzierung der Differenzgeschwindigkeit zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmern erhöht sich die Verkehrssicherheit signifikant - ein großer Vorteil fürs Verkehrsklima und ein wichtiger Beitrag zur Unfallvermeidung.«

  • »Tempo 30 als innerörtliche Regelgeschwindigkeit ist für die SRL Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung seit knapp 30 Jahren eine zentrale Forderung einer Menschengerechten Verkehrspolitik.
    Weil Tempo 30 außerdem einen aktiven Beitrag zum Lärm- und Klimaschutz leistet, fordern wir eine schnellst mögliche politische Umsetzung in Europa, um die Städte als Lebensraum wieder aufzuwerten.«

  • Klaus-Uwe Kroeker

    Entschleunigung ist lebensrettend!
    »Der "Ökologische Ärztebund e.V" ist der erste umweltmedizinische Verband, der sich konsequent mit den Einflüssen von Umwelt und Gesellschaft auf die menschliche Gesundheit auseinandersetzt. Tempo 30 innerorts  kann Unfallzahlen mindern sowie Leben und Gesundheit, auch der schwächeren Verkehrsteilnehmer, schützen.«

  • »Das Leitbild der autogerechten Stadt ist seit über 40 Jahren nicht mehr aktuell. Wenn wir Tempo 30 zur Regelgeschwindigkeit in unseren Städten machen, haben wir die Chance dass man das auch endlich merkt: Mehr Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer und gute Bedingungen, die Stadt als Lebensraum zurückzuerobern.«

Weitere unterstützende Organisationen

Deutsches Kinderhilfswerk

Das Deutsche Kinderhilfswerk e. V. setzt sich seit 40 Jahren für die Verbesserung der Lebensverhältnisse von Kindern ein. Unser Ziel ist eine Gesellschaft, in der Kinder ihre Interessen selbst vertreten, weil sie es können.

www.dkhw.de

FUSS e.V. Fachverband Fußverkehr Deutschland

Der Fachverband Fußverkehr Deutschland vertritt seit über 25 Jahren die Interessen der Fußgängerinnen und Fußgänger. FUSS e.V. sagt »Ja zu Tempo 30«! Weitere Informationen über den FUSS e.V. finden Sie hier.

Europäische Gesellschaft für Entschleunigung gUG

EUGENT, die 'Europäische Gesellschaft für Entschleunigung' ist eine noch junge gemeinnützige Unternehmergesellschaft, die sich um eines der wichtigsten Zukunftsthemen unserer Kultur, Arbeit und Lebenswelt kümmert. EUGENT koordiniert die kommende Europäische Bürgerinitiative für 30 km/H als Tempolimit in den Städten und Dörfern der EU.

www.de.30kmh.eu

VSF

Der Verbund Service und Fahrrad (VSF)

Der VSF ist ein gemeinnütziger Verein und versteht sich als unabhängiger Fachverband der Fahrradbranche. Er verfolgt Ziele des Umweltschutzes und fördert die sanfte Mobilität mit dem Fahrrad. Dahinter steht die Überzeugung, dass das Fahrrad das Verkehrsmittel der Zukunft ist. Um diese Entwicklung zu unterstützen, engagiert sich der VSF für einen attraktiven Fahrrad-Fachhandel und leistet in vielen politischen Gremien Lobbyarbeit für bessere Rahmenbedingungen für den Radverkehr. Dazu zählt für den VSF auch die Einführung von Tempo 30 als innerörtliche Regelgeschwindigkeit. Um die Vorurteile gegen diese Maßnahme auszuräumen, wurde eine Informationsseite zu Tempo 30 erstellt, die über die Fakten aufklärt. Mehr Informationen unter www.vsf.de/engagement/tempo-30.

SRL

Die Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) e.V.

Die SRL ist eine Vereinigung von Personen, die in der räumlichen Planung tätig sind und sich ihrer mit dieser Tätigkeit verbundenen gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sind. Planung ist ein Prozess der Abwägung der Stellgrößen raumrelevanter Entwicklungsprozesse in sozialer Verantwortung. Planung muss Garant der Ressourcenschonung sein und stets ihre demokratische Legitimation beweisen. Die Mitglieder der SRL bilden ein fachliches Netzwerk, das der gegenseitigen Information und Hilfe dient. Die SRL vertritt berufsständische Interessen und beeinflusst Aus- und Weiterbildung im Feld der räumlich wirksamen Planung.

www.slr.de