Tempo 30 – mehr Spielraum für Kommunen

Der Kommunale Fachtag fand am 6. September 2013 in Göttingen statt

Die heutige Straßenverkehrsordnung erfordert einen hohen Verwaltungsaufwand. Vor allem Kommunen stoßen immer wieder auf Probleme, wenn sie eine streckenbezogene Temporeduzierung ausweisen wollen. Einzelfallbegründungen und etliche Einschränkungen erschweren eine sinnvolle Planung.

Auf dem kommunalen Fachtag »Tempo 30- mehr Spielraum für Kommunen«, der am 6. September 2013 in Göttingen stattfand, konnten sich Fachleute aus Planung, Verwaltung und Politik:

  • über die Vorteile von Tempo 30 informieren,
  • Probleme und Lösungsansätze zur bestehenden Praxis der Geschwindigkeitsreduzierung diskutieren und
  • sich durch gelungene Beispiele aus Europa anregen lassen.

Der Fachtag bot außerdem die Möglichkeit sich mit der Europäischen Bürgerinitiative »30kmh – macht die Straßen lebenswert!« und dem deutschen Verbändenetzwerk für Tempo 30 als Basisgeschwindigkeit auszutauschen und zu vernetzen.

Hier finden Sie das Programm der vergangenen Veranstaltung.

Die Vorträge der Referenten können Sie hier einsehen:

»Göttingen will’s wissen - Gründe für Tempo 30 als Basisgeschwindigkeit«
Stichpunkte aus dem Grußwort von Ulrich Holefleisch, Bürgermeister der Stadt Göttingen

»Tempo 30: Was bringt das?«
Siegfried Brockmann, Leiter Unfallforschung der Versicherer (UDV)

»Lärmschutz durch Tempo 30 - Möglichkeiten und Grenzen in der Praxis«
Michael Jäcker-Cüppers, Vorsitzender des Arbeitsrings Lärm der DEGA ALD

»Tempo 30: Regelumkehr – warum?«
Anja Hänel, Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD)

Europäische Bürgerinitiative »30 km/h – macht die Straßen lebenswert!«
Heike Aghte, Europäische Bürgerinitiative »30km/h - macht die Straßen lebenswert«

»Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen – Handlungsspielräume von Kommunen und Straßenverkehrsbehörden«
Karsten Sommer, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht, Berlin
Gast-Professor, Lehrstuhl für Bau- und Planungsrecht, TU Cottbus

Kurzprotokoll der Diskussionen